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Aktuelle Gottesdienste und Nachrichten aus der Pfarrei – die Lokalseite aus dem Forum als PDF.

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Auf unserem Blog finden sie regelmässig Inspririerendes und Impulse unseres Seelsorgeteams.


Freitag, 23. Juni 2017

Jean Vanier

 

 

Jean Vanier

ist Gründer der Arche, einer Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne geistigen Behinderungen zusammenleben. Sein ursprünglicher Wunsch, eine „intellektuelle Elite“ mit aufzubauen, realisierte sich mit der Zeit immer mehr in Form einer „Elite des Herzens“. 2015 wurde er mit dem Templeton-Preis ausgezeichnet.

Vor allem wenn es darum geht zu erklären, was diese Gemeinschaft, die er gegründet hat, ausmacht. “Die Arche ist im Grunde ein Ort, an dem Menschen zusammenleben. Menschen, mit mehr oder weniger schweren intellektuellen Behinderungen und Menschen, die vielleicht auf eine andere Art und Weise behindert sind. Es macht ihm offensichtlich Freude, es auf diese einfachen Faktoren herunterzubrechen, er wiederholt sie im Laufe des Gesprächs immer wieder. “Gemeinsam Spaß haben!” Alle meine Fragen, aber wie und warum, sind damit aufgehoben, sie gelten nicht mehr.

Aber dann nachdrücklich: “Und irgendwo auch – jedem dabei zu helfen, frei zu werden.
“Wir leben in einer Kultur des Erfolgs, des Wettkampfes. Die Leute sind nicht frei! Sie müssen gewinnen! Also entwickeln sie eine Aggressivität darin, Dinge zu tun. Freiheit kommt dann, wenn wir befreit sind vom Bedürfnis nach Macht. Wenn wir frei sind, einfach nur zu sein.”

Zu sein. Wir sind noch immer bei der Frage: Was ist die Arche? Langsam merke ich, dass es vielleicht hier beginnt, was die Arche ausmacht und etwa von anderen Heimen für Behinderte unterscheidet. Es geht nicht nur darum, sich um behinderte Menschen zu kümmern. Das ist keine Arbeit. Es ist eine Art, die Welt zu sehen. Was es bedeutet, ein Mensch zu sein etwa.

Etwas passiert

“Wir bauen uns unsere Identität auf, zum Beispiel eine Identität der Macht – ich bin jemand, weil ich bekannt bin, weil ich viel Geld verdiene, weil ich ein Gewinner bin. So wie Franz von Assisi, der ein sehr merkwürdiges Leben hatte. Er begann als ein Gewinnertyp. Und dann, eines Tages, ließ er alles zurück, um mit den Leprakranken zu sein. Er hatte eine Identität des Gewinnens und dann entdeckte er die Welt der Ausgestoßenen, der Verlierer. Er lebte mit ihnen und fand heraus, dass sie nicht anders waren als du und ich, einfach wundervolle Leute. Aber in großen Schmerzen. Weil sie verstoßen worden waren. Und als Franziskus sie wieder verließ, merkte er, dass er sich verändert hatte. Etwas war mit ihm passiert.

Veröffentlicht von Franziska Erni um 10:08 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 22. Juni 2017

Wegweiser

Lange bin ich gewandert

                                            weiss nicht wohin

                                            weiss nicht woher

                                             weiss kaum warum

                                             suchend bin ich

                                             gottsuchend

                                              michsuchend

                                              gerufen zur Einheit

                                               mit ihm und allem

                                              Doch wo nur

                                               wo ist mein Platz

                                               an dem ich ganz ich bin in Gott

                                               und er in mir

                                               für die Welt

                                                Erschöpfung und Ratlosigkeit

                                                nehmen mir Kraft und Freude

                                                verzagen will ich

                                               kann nicht mehr weiter

                                               doch aus Osten und Westen 

aus Norden und Süden

                                                leuchten mir vier Lichter

                                                die die Nacht meines Glaubens erhellen

                                                und mir weisen

                                                 wohin ich gehöre

Veröffentlicht von Franziska Erni um 14:39 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 22. Juni 2017

Das Rad

 

Sieh her, schau das Rad.
Wie es sich dreht und dreht und dreht.
Alles dreht sich um die Liebe.

ja, schau das Rad.
Gott ist Liebe, sonst nichts.
Liebe, die sich gibt.
Liebe, die allen geschenkt ist.
Liebe, die zum Frieden drängt.

Sieh her, schau das Rad.
Das Antlitz der menschgewordenen Liebe.
Alles dreht sich um die Liebe.


Geliebt sind alle Schwachen, Kranken, Hinfälligen.
Geliebt die Obdachlosen, Heimatlosen,
die Flüchtlinge, die Asylanten, Fremden.
Geliebt die Hungrigen, Durstigen,
die Armen und die Elenden.
Geliebt die Verhafteten, Gefangenen, Gefesselten.
Geliebt die Nackten, Entwürdigten, Gefolterten, Getöteten,
Geopferten. Geliebt die Toten, die Begrabenen, Vergessenen.
Alles dreht sich um die Liebe.
 

 

Sieh her, schau das Rad.
Wie es sich dreht und dreht und dreht.
Um die Liebe und sonst nichts.

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 11:48 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 19. April 2017

Christsein

Ehrlich, aber nicht lieblos.
Sensibel, aber nicht gereizt.
Strebsam, aber nicht verbissen.
Offen, aber nicht unkritisch.

Treu, aber nicht starr.
Überzeugt, aber nicht fanatisch.
Gütig, aber nicht dumm.
Gewlaltlos, aber nicht wehrlos.

Konsequent, aber nicht rücksichtslos.
Humorvoll, aber nicht ausgelassen.
Einfach, aber nicht harmlos.

Von Gott erfüllt, aber nicht weltlos!
 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 10:32 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 13. April 2017

Rad und Kreis

Alle Kräfte der Welt wirken in Kreisen.
Der Himmel ist rund, und wie ich höre,
ist die Erde rund wie eine Kugel,
und ebenso alle Sterne.
Wenn der Wind am heftigsten weht,
bildet er runde Wirbel.
Die Vögel bauen ihre Nester kreisrund,
denn sie haben die gleiche Religion wie wir.
Die Sonne geht in einem Kreis auf und wieder unter.
Der Mond macht es ebenso, und beide sind rund.
Sogar der Wechsel der Jahreszeiten bildet einen grossen Kreis,
und kehrt immerwieder dorthin zurück,
wo er begann.
Das Leben des Menschen ist ein Kreis - von Kindheit zu Kindheit-,
und so ist es mit allem,
worin sich die Kraft der Welt regt.

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 11:36 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 13. April 2017

Auf dem Weg zur Quelle

Wenn ich meiner Einsamkeit begegne
werde ich reicher
alle Gewichte fallen von mir ab
und ich finde Ruhe
 
Die leeren Räume
vermitteln mir deine Gegenwart
und ich höre dich so besser
als in der Weisheit der Menschen
 
Ich versinke in mir selbst
und begegne deinem sanften Wind
eine Zeit für meinen Geist
und ein Heim für meine Zerbrochenheit

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 10:59 Uhr    0 Kommentare

Montag, 3. April 2017

Mensch

Vor langer Zeit lebte ein Mensch,
der gekreuzigt wurde,
weil er zuviel liebte
und zu viel geliebt wurde
 
und wie Fremd es auch klingt:
heute begegnete ich ihm dreimal...

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:10 Uhr    0 Kommentare

Montag, 27. März 2017

Niklaus Von Flüe

Ach Gott
wie blüesch du so schön
in ois drin -
treisch Verlange nach ois i dim Sinn -
und gisch oisere Seel z mittst im Leid
vo dinre Schönheit es Chleid -

Isch d Froid jetzt grösser i mir
oder vilicht gaar bi dir?

Für die allerliebscht Seel
blüet Gott
will er ire Froid mache wott -
o Mäntsch
würsch Gott vill besser verschtaa
wänn d dir sini Liebi
tätsch gfale laa -

Text von Niklaus Von Flüe

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:25 Uhr    0 Kommentare

Montag, 20. März 2017

Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand

Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand
So ist es und so soll es sein.
Das ist meine Wahrheit und meine Freude.
Immerfort blickt Dein Auge mich an,
und ich lebe aus Deinem Blick,
Du mein Schöpfer und mein Heil.
Lehre mich in der Stille Deiner Gegenwart,
das Geheimnis zu verstehen, das ich bin.
Und das ich bin durch Dich und vor Dir und für dich."

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:39 Uhr    0 Kommentare

Montag, 13. März 2017

Gebet des Tages - Umrundung

Du trägst mit uns und für uns
unser Leid und unsere Schuld
trägst vor uns und nach uns
unsere Freude und unsere Trauer
trägst seit jeher und für immer
unsere Liebe und unser Gebet

Du bist die Welt
und mehr als die Welt
Du bist die Mitte
und mehr als die Mitte
bist unser Herz und unsere Ewigkeit

Du umrundest uns
in kreisrunder Schönheit
umrundest uns ewig, ewig
ins Unendiche hinein
mimmst und mit

nimm uns mit

Text von Elisabeth Pfändler

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:57 Uhr    0 Kommentare

Montag, 6. März 2017

Du lässt mich nicht...

du
lässt mich nicht

und ich
komme

nicht los
von dir

 

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 10:01 Uhr    0 Kommentare

Montag, 27. Februar 2017

Du bist die Frage

du bist
die Frage
nicht
die Antwort

aber manchmal
kann
eine Frage
Antwort sein

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:12 Uhr    0 Kommentare

Montag, 30. Januar 2017

Du bist...

du

bist mir
das

was ich mir
nicht bin

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 11:31 Uhr    0 Kommentare

Montag, 23. Januar 2017

Entscheidung

lieber
die Verletzung
reskieren

als
die Chance
zu verpassen

lebendig
zu
werden
 

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 13:35 Uhr    0 Kommentare

Montag, 16. Januar 2017

Es kam anders

manches kam anders
als ich dachte

und es war gut so
dass es anders kam

vielleicht
hat ein Engel

seine Flügel
dazwischengehalten

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"
 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:45 Uhr    0 Kommentare

Montag, 9. Januar 2017

Vertrauen

traue ich
dem Leben?

der Stimme
des Engels in mir?

dem Ahnen
und Hoffen

vertraue ich
Gott?

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:05 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 4. Januar 2017

Fragen über Fragen

wer bist du?
wie bist du?
was bist du?
wo bist du?

Fragen über Fragen
warum frage ich?

Vielleicht
könnte das
die Antwort
sein

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"

Veröffentlicht von Franziska Erni um 11:34 Uhr    0 Kommentare

Freitag, 16. Dezember 2016

Dem Stern folgen

Das wahre Leben kannst du nur erlangen,

indem du deine Geburt vollendest.

Diese Vollendung geschieht,

wenn du auf deinem Weg stets folgende Worte beachtest:

hineingehen

nie aufgeben

dem Stern folgen

achtsam bleiben

Veröffentlicht von Franziska Erni um 09:00 Uhr    0 Kommentare

Freitag, 16. Dezember 2016

Advent heisst Ankunft

Wir warten auf die Ankunft!

Die Ankunft! Ankunft von wem?

Ach so, Jesus, das Kind in der Krippe!

 

Erwarten wir Jesus, heute?

Erwarten wir noch etwas von ihm?

Warten wir überhaupt?

 

Haben wir noch Erwartungen

an unser Leben?

an unsere Mitmenschen?

an uns selbst?

 

Eines weiss ich sicher…

Jesus erwartet etwas von uns!

Ohne Leistungsdruck!

Ich muss nichts für ihn tun!

Denn er erwartet nur

mein ganzes Leben!

 

Alles was ich bin,

alles was ich habe,

alles was ich will!

kann, darf, soll ich ihm geben!

 

Und dann,

darf ich alles von ihm erwarten!

Denn, Gott schenkt sich uns,

im Kind in der Krippe

in seinem konsequenten Leben für die Liebe!

 

Ja Gott liebt uns,

bedingungslos!

Auf diese Ankunft warte ich gerne!

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 08:50 Uhr    0 Kommentare

Montag, 28. November 2016

Bist du noch da?

bist du
noch da
Gott?

ich sehe
höre spüre
dich nicht

bist du noch da
oder
bin ich weg?

Text von Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"

 

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 14:53 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 24. November 2016

Meditieren mit Axel Bayer

Der äusserst wache, sensitive, bezogene, kluge Mönch Axel vermittelt prägnant eine "einfache" Meditationsmethode. Ein alltagstaugliches, da handliches Instrument, welches seine tiefgreifende Wirkung beim angeleiteten Üben in der Gruppe bereits erahnen lässt. Schlicht überwältigend finde ich den von ihm geschlagenen Bogen zwischen Meditation und Sonntagsgottesdienst, indem er dort und was er dort, nach der Meditation in der Gruppe, sprachlich schön und inhaltlich anregend, zum Christ Königs Fest predigt.
Es bedeutet für mich ein wertvolles Geschenk, mit dabei gewesen sein zu dürfen. Merci!

Text von Bea Geissmann

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 09:17 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 16. November 2016

Sagen Sie...

Sagen Sie
hätten Sie wohl
einen Moment für mich?

ich würde Ihnen
gerne etwas sagen
so ganz unter uns

Und ich möchte Sie
was fragen
wenn Sie erlauben

und ich hätte auch noch eine Bitte:
darf ich "du" zu Ihnen sagen

Gott?

Andrea Schwarz aus ihrem Buch "Himmelwärts"

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 10:31 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 16. November 2016

Seine Fragen an mich

In Liebe ist es oft einfacher,
den anderen anzuschauen-
ihm zuzuhören,
ihm aufmerksam zuzuhören
ihn aufmerksam wahrzunehmen,
sein Wesen zu erspüren - ganz sachte -
und so seinen Charakter zu entdecken.

Was aber, wenn ich Stellung bezziehen soll?
Wenn ich gefragt werde:
"Liebst du mich? Und wenn ja, warum?"
Oder:
"Wer bin ich für dich?"
Was antworten?

Und: was antworten, wenn es Jesus ist, der mir die Frage stellt.
Sofort fallen mir Bilder ein.
"Du bist das Licht meiner Welt,
du bist mein guter Hirte,
du bist mir Weg, Wahrheit und Leben."
Sicherlich - das stimmt so,
aber sind es auch wirklich meine Bilder,
Bilder in der Sprache meines Herzens?

Was soll ich IHM also antworten?

"Du bist für mich das Einzige was immer bleibt
das, was mir niemand nehmen kann.
Und wenn meine ganze Welt zusammenbricht.
wenn alle Beziehungen scheitern
und mir alle Sicherheiten genommen werden.-
Wenn ich auf den letzten Platz gestellt
und von allen verstossen werde,
wenn mir nichts
- gar nichts-
mehr bleibt,
du bleibst!
Du bist für mich das Letzt- und Immergültige!
Du bist für mich Ewigkeit!"

Angelika Bott, OSB

Veröffentlicht von Franziska Erni um 10:07 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 16. November 2016

Kurzlesung Matthäus 12,27-8

Die Pharisäer sagten zu Jesus: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Shabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr begriffen hättet, was das heisst Barmherzigkeit will ich, nicht opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt: denn der Menschensohn ist Herr über den Shabbat.

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:57 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 16. November 2016

Gebet

Du, o Christus, forderst mich unablässig heraus und fragst mich: "Für wen hältst du mich?"
Du bist es, der mich liebt bis in das Leben, das ohne Ende ist.
Du öffnest mir den Weg zum Wagnis. Du gehst mir voraus auf dem Weg zur Heiligkeit, wo der das Glück findet, der liebt bis in den Tod, und wo das Martyrium die letzte Antwort ist.
Tag für Tag wandelst du das Nein in mir um in ein Ja. Du willst nicht nur ein paar Brocken von mir, sondern mein ganzes Dasein. Du bist es, der Tag und Nacht in mir betet, ohne das ich darum weiss. Mein Stammeln ist Gebet. Im Anruf deines Namens, Jesus, erfüllt sich unsere Gemeinschaft.
Du bist es, der jeden Morgen den Ring des verlorenen Sohnes. den Ring des Festes, an meinen Finger steckt.
Und ich, warum habe ich solange gezögert? Habe ich die "Herrlichkeit Gottes gegen Ohmacht ausgetauscht, habe ich den Quell lebendigen Wassers verlassen und mir Zisternen gegraben, rissige Zisternen, did das Wasser nicht halten" (Jer 2)
Du hast mich unablässig gesucht. Warum habe ich gezögert und mir Zeit erbeten, um mich um meine Angelegennheiten zu kümmern? Warum habe ich zurückgeschaut, nachdem ich die Hand an den Pflug gelegt hatte? Ohne es richt zu wissen, bin ich untauglich geworden, dir nachzufolgen.
Und doch, obwohl ich dich nicht gesehen habe, habe ich dich geliebt. Und du hast wiederholt gesagt: "Lebe das Wenige, was du vom Evangelium begriffen hast. Verkünde mein Leben unter den Menschen. Entzünde ein Feuer auf der Erde. Komm und folge mir nach..."
Und eines Tages habe ich begriffen: Du wolltest meinen unwiderruflichen Entschluss.

Roger Schutz, Taizé 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 09:25 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Was Jesus für mich ist

 

Was Jesus
für mich ist?
                      Einer, der
                      für mich ist.

Was ich
von Jesus halte?

                     Dass er
                     mich hält.

Lothar Zenetti

 

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 16:47 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Nicht nur für Kornbauern

Grösser
mehr
noch mehr
grenzensloses Wachstum
für den Überfluss -
globales Überbieten
hat jedes Mass verloren

nüchterne Analyse
der berauschenden Gier
die uns im Griff hat

die Schocktherapie
steht in Lukas 12,20
und könte ab morgen wirken...

aber wer hört
noch hin
auf diese Botschaft

Rica E. Friedberg

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 16:18 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Auftrag

Wir haben den Auftrag, aber auch die Kraft geerdet, laut und vernehmlich in dieser oft orientierungslosen Gesellschaft davon zu reden, was uns wert und heilig ist - so wie Marta es tat. Dass wir als Kirche nicht schweigen dürfen zu Kriegstreibern, zu Menschenverachtung und Flüchtlingsnot und dass wir dabei eine Sprache finden müssen, die die Herzen erreicht, das glaube ich.

Kirstin Fehrs

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 16:12 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Den Stab brechen

Über niemandem den Stab brechen. Auch denen, die es scheinbar nicht verdienen, die gleichen Chancen geben, wie den anderen. Nicht einteilen in Gute und Böse. Nicht die einen verhungern lassen und den anderen alles in den Rachen reinstopfen. Gott zeigt seine Heilligkeit und Vollkommenheit, in dem er die ungeahnten Möglichkeiten fördert, die in einem Menschen stecken.

Martin Ebner 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 15:38 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Segen

Gott, segne uns an diesem Morgen.
Wenn wir zu Fall kommen, richte uns auf.
Wenn wir lieblos handeln, sende uns deinen Geist.
Wenn wir mutlos werden,
gib uns neue Hoffnung duch deinen Segen. Amen

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:34 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Den Menschen helfen

Wir müssen den Menschen helfen, einen Gott kennenzulernen, der sich zum Ausdruck bringt in der Zerbrechlichkeit und Demut des Fleisches, einen Gott, der behutsam und freundlich auf die Menschen zugeht, der die Finsternis bezwingt und Mitleid hat mit der menschlichen Schwachheit, einen Gott, der  aufleuchtet in der äusseren Wehrlosigkeit des Gekreuzigten.

Carlo Martini, Jesuit und ehemaliger Erzbischof von Mailand

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:27 Uhr    0 Kommentare

Donnerstag, 10. November 2016

Beziehung zu Jesus

Wir mögen uns noch so sehr in der Bibel auskennen oder in der Glaubenstradition der Kirche, dies alles bliebe für uns vergeblich, würden wir nicht in die lebendige Beziehung zu Jesus eintreten.

Nicht ein Wissensglaube, sondern ein Erfahrungsglaube lässt uns den Zugang finden zu dem Gott, der sich in Jesus einschliesst als ein "Gott mit uns", ein Gott ganz nahe bei uns.

Felix Schlösser

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:15 Uhr    0 Kommentare

Montag, 26. September 2016

Musical Ausgetickt

Rückblick auf das Musical „Ausgetickt – Die Stunde der Uhren“

Die „Stunde der Uhren“ war eine kleine Sternstunde für die 26 engagierten Kin-der und Jugendlichen unserer Singschu-le und das zahlreich anwesende Publikum. Jede Uhr verkörperte einen bestimmten Typus Mensch, oder eine bestimmte Weise wie Menschen ticken: stressig, langsam, erfolgsverwöhnt, ge-lassen, verliebt usw. Von der Rolex bis zur Turmuhr, von der Sonnenuhr bis zur Kuckucksuhr und den kleinen Stoppuhren, war alles dabei. Neben den abwechslungsreichen Liedern beeindruckten auch die langen, frei gesprochenen Dialoge, die die Kinder einstudiert hatten.  Chrysoula Peraki traut und mutet ihren kleinen Künstlern viel zu, der Applaus und die Begeisterung sind der schöne Lohn dafür. Wir freuen uns, dass die Kirchenpflege die Mittel für eine neue Musicalproduktion im 2017 bereits zugesagt hat.  

 

Veröffentlicht von Franziska Erni um 11:28 Uhr    0 Kommentare

Mittwoch, 21. September 2016

Was bleibt?

Was bleibt?

Was bleibt, wenn meine Termine erledigt sind, wenn meine Arbeit getan ist, wenn meine Gespräche beendet sind?

Was bleibt, wenn ich meine Geschäftigkeit ablege, wenn ich den Fernseher ausschalte, wenn ich das Telefon abstelle?

Was bleibt, wenn ich meine Sorgen nicht beachte, wenn ich meine Angst überwinde, wenn ich meinen Ärger nicht so ernst nehme?

Was bleibt, wenn ich meine Bedürfnisse herunterschraube, wenn ich meine Wünsche auf Eis lege, wenn ich meine Pläne ruhen lasse?

Was bleibt wenn ich meine Unruhe zurücklasse, wenn ich meine Hände in den Schoss lege, wenn ich meine Augen schliesse?

Was bleibt?

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 09:29 Uhr    0 Kommentare

Montag, 19. September 2016

Besser werden...

Versuchen wir, die Kirche dadurch besser zu machen, dass wir besser werden. Jeder von uns und die ganze Kirche könnte das Gebet sprechen, das ich gerne spreche: „Gott, nimm mich, wie ich bin, mit meinen Fehlern, mit meinen Mängeln, doch lass mich werden, wie Du mich haben willst!“

Papst Johannes Paul I.

 

 

 

 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:36 Uhr    0 Kommentare

Montag, 19. September 2016

Bedingungslose Suche

Gott finden                                                 

in allen Dingen

den Unbedingten suchen

Vor allen Dingen aber

ist Gott selber es

der dich

in allen Dingen sucht.

bedingungslos

Andreas Knapp

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:35 Uhr    0 Kommentare

Montag, 19. September 2016

Menschen wie Bergseen

Die Kirche braucht Menschen, die wie Bergseen sind: tief, durchsichtig, erfüllt mit Frieden. Der hektische, gehetzte Mensch muss in der Kirche Menschen finden, von denen die Ruhe und der Friede Gottes ausströmen. In der Begegnung mit solchen Menschen muss auch den anderen aufgehen, was ihnen eigentlich fehlt: der innerste Friede, die Erfüllung im Inneren, die Souveränität über das eigene Leben, der klare Blick, der wirkliche Glaube, Gott selber. Die Kirche wird künftig eine unersetzliche Aufgabe haben in dieser gejagten, turbulenten, rastlosen, überreizten und nervösen Zeit. Aber es wird eine starke Kirche sein müssen, erfüllt vom Frieden Gottes, von der Nähe Gottes. Stark geworden vom schweigenden Gebet.
Franz Kardinal König (1905-2004)

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:33 Uhr    0 Kommentare

Montag, 19. September 2016

Gebet vor dem Kreuz in San Damiano

Höchster, lichtvoller Gott,

erleuchte die Finsternis in meinem Herzen:

gib mir einen Glauben, der weiterführt,

eine Hoffnung, die durch alles trägt,

und eine Liebe, die nichts ausschließt.

Lass mich spüren, wer du, Gott, bist,

und erkennen, wie ich deinen Auftrag erfülle.

Franz von Assisi

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Ohne den heiligen Geist,

ist Gott fern,

bleibt Christus in der Vergangenheit,

ist das Evangelium toter Buchstabe,

die Kirche ein blosser Verein,

die Autorität eine Herrschaftsform,

die Mission Propaganda,

die Liturgie Geisterbeschwörung

und das christliche Leben eine Sklavenmoral.

Patriarch Atenagoras

 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:29 Uhr    0 Kommentare

Montag, 19. September 2016

Der Unverfügbare

Ikone von Josua Bösch

In der Ikone vom Unverfügbaren kehrt das Kreuz von San Damiano (Assisi) wieder. Der Auferstandene tanzt aus der Begrenzung der Kreuzesform heraus. ( …)

Die Kirchen erfüllen ihre Aufgaben nur dort, wo sie Raum schaffen für den Unverfügbaren. Doch nicht nur Gott ist unverfügbar. Auch über den Menschen ist dort, wo er ebenbildlich lebt, nicht mehr zu verfügen. Selbst wenn er zum Opfer gemacht wird, fällt er nicht mehr in die Rolle des Opfers, sondern bleibt wie Jesus der Sich-Verschenkende. Damit alle Kreuze dieser Welt auf das österliche Licht hin durchsichtig werden.

 

 

 

Veröffentlicht von Saphir Ben Dakon um 15:27 Uhr    0 Kommentare

Montag, 29. August 2016

Ministrantenwallfahrt zum Weltjugendtag

Inmitten eines schier endlosen Meeres aus Menschen erlebten wir den Weltjugendtagsgottesdienst am 31. Juli auf dem Campus Misericordiae ausserhalb von Krakau. Es hiess früh aufstehen, um 5.00 Uhr machten wir uns auf den Weg, die letzten 12 Kilometer mussten wir zu Fuss anlaufen. Dann hiess es in der prallen Sonne warten, Bands mit charismatischen Liedern waren als «Anheizer» aufgeboten, um bis zum Eintreffen von Papst Franziskus für Stimmung zu sorgen. Tausende Helfer versorgten die Pilger mit Gratis Mineralwasser, zum Trinken und zur Kopfdusche. Die Stimmung auf der Wiese war bestens, nur die hohe Militär- und Polizeipräsenz ungewöhnlich und erzeugte nachdenkliche Momente, gottlob gab es keine Vorfälle, nur die einen oder anderen Pilger kämpften mit der Hitze und mussten medizinisch versorgt werden. Die Predigt des Papstes wurde simultan übersetzt, mit dem Handy oder einem kleinen Radio konnte jeder seine Sprache einstellen. Der Hauptaltar war als Silhouette am Horizont zu erkennen, aber vor uns wurde alles auf eine riesige Leinwand projiziert. Nach dem Gottesdienst gab es einen menschlichen Stau auf der vierspurigen Autobahn, aber dank der guten Organisation kein Gedrängel und keine Panik. Trotzdem waren wir heilfroh, dass wir uns in der Masse nicht verloren hatten und gegen 16.30 Uhr gesund und glücklich in unsere Gastgeberpfarrei in Krakau zurückkehrten, wo uns Vikar Paul Mielnik und die polnische Küchenschwester mit einem herzhaften, polnischen Essen in Empfang nahmen. Neben der Erfahrung der grossen Weltkirche, war vor allem die persönliche Begegnung in der Ortsgemeinde, die durch die polnische Mission und Artur Czastkiewicz möglich war, prägend. Jeden Abend lernten sich Jugendlichen besser kennen, wir übten einen polnischen Volkstanz ein und beschlossen den Tag mit einem Austausch und einem Gebet in der Kapelle. Die eindrücklichste Botschaft des Papstes an die Jugendlichen war: «Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr euer Leben auf dem Sofa verbringt oder euch gute Schuhe besorgt, um im Leben Spuren zu hinterlassen.» Diese intensive Woche im wunderschönen Krakau war für alle Jugendlichen zweifelsohne eine Erfahrung, die Spuren hinterlässt.

 

 

Veröffentlicht von Melissa Segovia um 16:17 Uhr    0 Kommentare

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